Chor elcanto in 2 Konzerten

Am Sonnabend, den 20. Oktober 2018 um 18:00 Uhr
Evangelische Kirche – Die Arche
Geestweg 9 – 26316 Büppel

Am Sonntag, den 21. Oktober 2018 um 17:00 Uhr
Katholische Kirche – St. Marien
Eichendorffstraße 6 – 26180 Rastede

 

Der Chor elcanto e.V.,  unter der Leitung von Anna Barbara Hoffmann, singt Auszüge der Messe „The Armed Man – A Mass for Peace“ des zeitgenössischen Komponisten Karl Jenkins, sowie weitere ausgewählte Werke der Komponisten Charles Gounod aus der Messe breve no 7 in C aux Chapelles , John Rutter und Russell Robinson. Ergänzt wird das Repertoire durch Stücke verschiedener Stilrichtungen wie das Gospel „Joshua fight the battle of Jericho“ und weitere Stücke.

Für die Begleitung am Klavier konnten wir die hauptberufliche Klavierlehrerin Nelli Vorontsova gewinnen. Nelli hat Musik- und Klavierpädagogik in Tscheljabinsk und Jekaterinburg in Russland studiert.

Sine Nomine mit Ohrwurmkonzert

Der Chor Sine Nomine
aus Jaderberg
unter Leitung von Thomas Kämpfer
lädt ein zu seinem

Ohrwurmkonzert

am Sonntag,
den 16. September 2018 ab 17 Uhr,
in der kath. Kirche St. Marien,
Rastede, Eichendorffstraße 6

Der Eintritt ist frei,
für Spenden sind wir dankbar

Gospel – Liebe – Hoffnung

Gospel – Liebe – Hoffnung

Unter diesem Motto gibt der Rastede Gospel Choir” unter der Leitung von Monika Remmert am Sonntag, den 28. Oktober 2018 um 17:00 Uhr ein Konzert in der Apostelkirche in Delmenhorst.  Einlass ab 16:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Dafür unterstützt er stets mit der Bitte um eine Spende Institutionen und Projekte, die ausschließlich zu 100 % von Spenden finanziert werden.

Auf seine Art möchte der Rastede Gospel Choir mit der Musik schwungvoller, mitreißender Gospels und Spirituals sowie auch gefühlvoller, ruhigerer Stücke in verschiedenen Sprachen den Menschen Freude bereiten. Besonderes Merkmal der Sängerinnen und Sänger ist auch der Acappella-Gesang. So interpretiert der Chor oft Lieder ohne instrumentale Begleitung. Begleitet wird der Rastede Gospel Choir von Holger Trempeck-Wilken am Piano und Thomas Kämpfer an der Gitarre.

Musik Rastede: Gospelchor probt mit Gründer der Wise Guys

Quelle NWZ 05.06.2018: Musik Rastede: Gospelchor probt mit Gründer der Wise Guys

RASTEDE Nach dreiwöchiger Pause geht’s wieder los: Der Chor der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Rastede, der Rastede Gospel Choir, probt ab Donnerstag, 7. Juni, wieder wöchentlich ab 19.30 Uhr im Gemeindehaus am Denkmalsplatz. Vorbereitet wird das Herbstkonzert, das am Samstag, 3. November, um 17 Uhr in der Rasteder St.-Ulrichs-Kirche stattfinden wird.

„Gute Stimmbildung und Atmung sind für den Chor sehr wichtig“, teilt Chor-Sprecherin Anke Philip mit. Dazu nutzt der Chor am Samstag, 23. Juni, einen Workshop in der Christuskirche in Brake mit Eddi Hüneke, Gründer der A-cappella-Gruppe „Wise Guys“ (fünf Goldene Schallplatten und unter anderem Gewinner des „Echo“).

Für Interessierte, die Spaß am Singen und gemeinsamen Musizieren haben, sei jetzt ein guter Termin zum Einsteigen in den Rastede Gospel Choir, berichtet Anke Philip. Der Chor freut sich über Zugänge, die die Vierstimmigkeit (Sopran, Alt, Tenor und Bass) des Ensembles verstärken möchten. Ein Probevorsingen gibt es im Übrigen nicht. Die Chorleiterin Monika Remmert erkennt die Stärken jedes Einzelnen und bindet diese gekonnt in den Chor ein, so Anke Philip.

Bühnenprogramm Rastede: Ein Abend rund ums Weltall in der Aula

Aus der NWZ Quelle: Bühnenprogramm Rastede: Ein Abend rund ums Weltall in der Aula

RASTEDE Houston – Wir haben ein Problem! Den weltberühmten Funkspruch der Mondmission „Apollo 13“ hat die Rasteder Jugendgruppe „Alive“ als Motto ihres neuen Bühnenprogramms gewählt, das am 8. und 9. Juni in der Neuen Aula gezeigt wird (siehe Infokasten).

HIER GIBT ES KARTEN FÜR DAS BÜHNENPROGRAMM

Das neue Bühnenprogramm der Rasteder Jugendgruppe „Alive“ wird am Freitag und Samstag, 8. und 9. Juni, in der Neuen Aula der Kooperativen Gesamtschule Rastede, Thoradestraße 2, gezeigt. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr.

Der Eintritt kostet für Erwachsene vier Euro, Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis siebzehn Jahre zahlen drei Euro. Im Vorverkauf gibt es die Eintrittskarten in Rastede ab sofort im Ev. Kirchenbüro am Denkmalsplatz, im Tui Reisecenter an der Oldenburger Straße 221, bei Schreibwaren Renken an der Oldenburger Straße 247 und bei der Esso-Tankstelle, Oldenburger Straße 141.

„Die Jugendlichen haben mehrere Themen vorbereitet und sich dann am Ende für dieses entschieden“, erzählt Kreisjugenddiakon Markus Kohring, der die Gruppe leitet. Schon in der Vorbereitung hätten die Jugendlichen hier die meisten Einfälle gehabt. „Die Ideen sind nur so gesprudelt“, schildert er.

Unter dem Titel „Houston – Wir haben ein Problem“ wird dieses Jahr keine zusammenhängende Geschichte erzählt. „Wir haben lange überlegt, was die beste Präsentationsform ist“, sagt Kohring. Am Ende fiel die Entscheidung auf eine Late-Night-Show mit Studio-Gästen, einer Band, Einspielern und kurzen Werbeblöcken. „Ich finde, das ist sehr gut gelungen“, sagt der Kreisjugenddiakon.

Seit den Sommerferien im vergangenen Jahr arbeiten die rund 60 Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren an dem Programm. Anders als bei den Bühnenshows der vergangenen Jahre wurde dieses Mal aber nicht von Beginn an in Workshops gearbeitet. „In der ersten Hälfte der Vorbereitung hat jeder erst einmal gemacht, worauf er Lust hat“, erzählt Kohring. So sei etwa ein Poetry Slam entstanden, aber auch ein gemeinsames Lied wurde geschrieben und ein Film entwickelt – alles natürlich immer mit Bezug zur Raumfahrt.

Erst in der zweiten Hälfte der Vorbereitung ging es dann in die Workshops, in denen die Late-Night-Show dann nach und nach Form annahm. Eine Gruppe kümmerte sich um den Filmdreh für die Einspieler, eine weitere um Band und Gesang. Einige Jugendliche engagierten sich im Theater-Workshop, andere in der Licht- und Tontechnik oder bei der Organisation. Auch um Kostüme und Maske kümmern sich die jungen Leute selbst.

In der Late-Night-Show wird es unter anderem einen Star-Wars-Fanfilm zu sehen geben, der Kohring zufolge sehr aufwendig gedreht wurde. Außerdem wurde eine dreiteilige Space-Cops-Serie gedreht, die ebenfalls zu sehen sein wird.

Wer Lust hat, bei der Gruppe Alive mitzumachen, ist gerne bei den Treffen willkommen, die immer mittwochs von 18.30 bis 21 Uhr im Gemeindehaus am Denkmalsplatz stattfinden. Vor den Sommerferien besteht am 13. und 20. Juni noch einmal Gelegenheit, das Angebot kennenzulernen.

Chorworkshop, Gospelworkshop in Emden, Kirche Emden-Larrelt

Volker Dymel bietet als einer der erfolgreichsten deutschen Dozenten Gospelchorworkshops, Chorworkshops und Chorcoachings in Deutschland und im Ausland ist.

5. Gospelchorworkshop 2019
Emden (Ostfriesland)
Ort des Workshops Freitag bis Sonntag
Gemeindesaal der Kirchengemeinde Emden-Larrelt, Rabenstraße 3
Auftritt am Sonntagmorgen – 10:00 Uhr
Kirchengemeinde Emden-Larrelt
Ablauf
Freitag:
18:00 Uhr – 21:30 Uhr – Session 1
Samstag:
10:00 Uhr – 12:30 Uhr – Session 2
12:30 Uhr – 13:30 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr – 15:30 Uhr Session 3
15:30 Uhr – 16:00 Uhr Kaffee & Kuchen
16:00 Uhr – 18:30 Uhr Session 4
Sonntag:
9:00 Uhr – 9:45 Uhr – Auftrittsvorbereitung
10:00 Uhr Auftritt im Gottesdienst

Zeit:

18.01.2019 ab 18:00 Uhr – 20.01.2019 bis ca. 12:00 Uhr

Bereits 10 mal war war Volker Dymel in Emden, um dort einen Chor sehr erfolgreich zu coachen oder um offene Chorworkshops durchzuführen. Auch 2019 wird es wieder einen Workshop in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Emden-Larrelt geben. Hier wird der Chor am Sonntagmorgen in einem Gospel-Gottesdienst singen.

Der Workshop
Groove, Move, Sing & Shout – all das umfaßt das, was wir auf dem Workshop machen wollen.

Schaut man sich die schwarz-amerikanischen Gospelchöre an, wird man sehen,  dass den Sängerinnen und Sängern der Groove aus allen Knopflöchern pulsiert. Es wird  begeistert “gemoovt” und das Singen umfasst das Spektrum von flüsternd leise bis shoutend laut. Das  soll auch in Emden auf dem Workshop vermittelt werden.

Lasst Dich also mit hinein nehmen in eine Reise durch die Welt des Gospels, die sich nicht nur auf den musikalischen Bereich beschränkt, sondern auch den Hintergrund der Gospelmusik beleuchten.

Wichtig ist natürlich die Gemeinschaft unter Sängern und das Kennenlernen neuer netter Leute.

Die Themen
  • singen ohne Noten mit viel Spaß
  • Vocaltraining (vom Sprechen zum Singen)
  • Rhythmus, Groove, Bewegung
  • Atemtechnik, Intonation, Artikulation
  • Bühnenpräsenz
  • und vieles mehr

Durchführung
Volker Dymel & Team

  • leitet Chorworkshops im In- und Ausland
  • ist Master für Stimmbildung & Chorleitung für Pop, Gospel, Soul
  • ist Leiter von drei Gospelchören und der Hamburger Gospelgruppe Joyful Gospel
  • hat 9 Gospel-CDs & 3 Live-DVDs veröffentlicht, an über 40 CD-Produktionen mitgewirkt, mehr als 100 Songs komponiert und ca. 50.000 Choristen gecoacht.
Workshopgebühren
 
Normal:
Frühbucher 1: Anmeldung bis zum 30.06.2018 – € 59,00
Frühbucher 2: Anmeldung bis zum 30.09.2018 – € 69,00
Frühbucher 3: Anmeldung bis zum 31.12.2018 – € 79,00
 
Ermäßigt:
Abzüglich € 10,00 von den jeweiligen Normalgebühren
                     Ermäßigt sind Schüler, Studenten, Arbeitssuchende.
                     Der Preis versteht sich inkl. 19 % MWSt.
Verpflegung auf Wunsch
Samstag Mittagessen € 7,00
Samstag Kaffee & Kuchen  € 3,50

Quelle: Chorworkshop, Gospelworkshop in Emden, Kirche Emden-Larrelt

Die Gospelmusik – Geschichte und Entwicklung

Die Gospelmusik – Geschichte und Entwicklung (Micha Keding)

Quelle: Micha Keding

Um die Entstehung und die musikalischen Merkmale der Gospelmusik zu verstehen, muss man sich die Geschichte der Afroamerikaner in der Sklavenzeit und in der Entwicklung ihrer Kirchen vor Augen halten.

Bereits portugiesische und spanische Eroberer brachten leibeigene Diener, die aus ihren afrikanischen Kolonien stammten, mit in die “Neue Welt”.
Das erste Schiff mit 20 afrikanischen Sklaven erreichte 1619 Nordamerika. Seitdem wurden unzählige Afrikaner verschleppt und mit Waffengewalt zum Sklavendienst gezwungen. Es gab nichts, was sie mitnehmen durften und konnten außer Teilen ihrer Kultur – der wesentliche Teil ihrer Kultur war die Musikalität. Die Afrikaner konnten sich z. T. noch nicht einmal untereinander verständigen, da sie bewusst getrennt wurden und aus unterschiedlichen Stämmen mit unterschiedlichen Sprachen kamen. Es gibt viele Berichte, in denen davon erzählt wurde, dass die “negars” auf den Schiffen Lieder sangen: traurige, sehnsuchtsvolle Lieder aber auch mutmachende Melodien.1
Die Sklaven wurden hauptsächlich als Arbeitskräfte auf Plantagen eingesetzt. Die Anzahl der Afrikaner, die nach Amerika gebracht wurden, kann nur geschätzt werden. Die Geschichtsbücher nennen kurz vor der Zeit des Bürgerkrieges 1861 eine Zahl von 15 Millionen schwarze Sklaven auf dem gesamten amerikanischen Kontinent.2

Das emotionale Singen und das Tanzen der Sklaven bei der Arbeit und bei Versammlungen war wie in afrikanischen Riten ein lebensnotwendiger Ausdruck ihrer Identität. Ein wesentliches Merkmal dieses Gesanges war der “Shout”, ein expressiver, gewissermaßen geschrieener Gesangsstil. Auch als “Ring-Shout” bekannt standen die Sklaven dabei im Kreis, tanzten, klatschten und scharrten mit den Füßen (“Shuffle”) zu einer rhythmischen Melodie, die im Wesentlichen nur aus einem Rezitationston und einigen Nebentönen bestand.3

Ein weiteres Merkmal war das Steigern des Gesanges in immer höher werdende Tonlagen. Bei Männern war das Singen im Falsett in der afrikanischen Tradition ein Zeichen von höchster Potenz.4

Das Singen fand auch während der Arbeit statt. In den “Worksongs”, “Calls” oder “Cries” ging es vor allem um das gleichmäßige Ausführen bestimmter Bewegungsabläufe der Arbeitenden und das Erleichtern von physischer Arbeit durch emotionale “Arbeit”, nämlich durch das Singen. Auch das Herbeirufen der Arbeiter zum Essen oder das lautstarke Anbieten der Ware auf dem Markt geschah in dieser halb gesprochenen, halb gesungenen Form.
In den Worksongs gab ein Vorsänger den Rhythmus und die Melodie an, die dann von allen anderen aufgenommen wurde. A. M. Dauer nennt auch die afrikanische Anschauung, dass die Kraft herbeigesungen wurde, die die eigentliche Arbeit leistet.5
Diese Gesänge hatten je nach Tätigkeit verschiedene Namen wie u.a. “Field hollers”, “Road songs”, “Picking songs” oder “Street cries”.6

Es gab noch andere musikalische Formen unter den afroamerikanischen Sklaven wie “Folk Songs”, “Prisoners Songs” oder “Ballads”, aus denen sich der “Blues” entwickelte. Ursprünglich war der Blues ein improvisierter Stegreifgesang, der solistisch ohne Harmoniewechsel gesungen wurde. Textlich ging es im Blues oftmals um das Beklagen und Beschreiben der schlechten Lebenssituation.7

All diese Musikformen haben eines gemeinsam: Die aus der afrikanischen Polymetrik stammende starke Rhythmik und die Betonung der “off-beats”, den Schlägen, die zwischen den Grundpulsen liegen und den Gesang vorantreiben. Wesentliches Merkmal ist die Erregung, die durch die Gesangsweise hervorgerufen wird und nicht selten zur Ekstase der Singenden führt.

Die Sklavenhalter versuchten schon früh die Sklaven nach ihrem weißen Ideal zu “zivilisieren”. Das glaubten sie zu erreichen, indem man die Schwarzen unter anderem zum christlichen Glauben bekehrte. Mithilfe der Bibel wollte man die Sklaven auch zur Unterwürfigkeit erziehen.8
Ende des 18. Jahrhunderts entstand eine sogenannte Erweckungsbewegung, in der Weiße wie Schwarze in großen Versammlungen bekehrt werden sollten. Bedeutend waren dabei die Methodisten und die Baptisten, die Freiversammlungen (“Camp-Meetings”) veranstalteten und viele Menschen zum christlichen Glauben führten.9
Warum die Sklaven die weiße Religion so schnell aufnahmen, obwohl sich dadurch nichts an ihrer Situation änderte, ist nicht eindeutig belegt. Die Betonung der Freiheit und der Gleichberechtigung aller Menschenrassen in der Bibel werden häufig als ein Grund angesehen. Ein Beleg dafür können die vielen Sklavenaufstände sein, die von schwarzen Predigern angeführt wurden. Viel stärker noch kommt die Hoffnung auf ein besseres Leben, das “ewige Leben”, in den Liedtexten der Gospelsongs zum Ausdruck, so dass gesagt werden kann, dass den Sklaven die christliche Botschaft ein Leben “im Himmel” verhieß, das ihnen eine Hoffnung im unerträglichen Leben auf der Erde gab. Außerdem identifizierten sich die Schwarzen sehr stark mit dem Volk Israel aus dem Alten Testament, das sich aus der Sklaverei in Ägypten befreien ließ.10

Auf den ersten Camp Meetings wurden Psalme und Choräle gesungen. Diese waren langsame und getragene Melodien, die vom Prediger vorgesungen und von der Menschenmenge nachgesungen wurden. Die meisten Schwarzen waren von dieser emotionslosen Musik nicht angetan. Sie begeisterten sich eher für die Lieder von Charles Wesley, dem Begründer der Methodistischen Kirche. Hier wurden fließende und rhythmische Melodien gesungen. Die Sklaven brachten viel Leben in die “white hymns”, so dass sich eine Eigendynamik in den Liedern entwickelte.11

Auf dieser Grundlage bildeten sich vor allem auf dem Land im Süden Amerikas die “Negro Spirituals” (wörtlich: Geistliche Lieder der Neger). Wesentliches Merkmal ist das aus den Shouts, dem Blues und den Psalmgesängen der Camp Meetings stammende Ruf-Antwort-Schema. Da die wenigsten Sklaven lesen konnten, wurden Liedtexte so eingübt, dass ein Sänger eine Phrase vorsang, die alle anderen nachsangen.
Das Schema fand sich auch, wenn ein Vorsänger Strophen zu einem Lied sang, in das alle anderen beim Kehrvers einstimmen konnten. Dieses Prinzip wird mit dem Begriff “Call & Response” bezeichnet.
Die Negro Spirituals wurden einstimmig gesungen. Die Schwarzen übernahmen zunächst die Lieder der Weißen und entwickelten später eigene Melodien und Texte. Hierbei fällt gottesdienstlichen Versammlungen eine besondere Bedeutung zu. Neben festgelegten Liedern gab es Predigten, die, ähnlich wie die Calls und Cries, halb gesungen, halb gesprochen wurden. Sie animierten die Gemeinde zur Teilnahme in Form von Zurufen und Klatschen. Nicht selten entstand ein neues Lied, das sich aus der Predigt entwickelte. Grundsätzlich war jeder Teilnehmer in das Gottesdienstgeschehen einbezogen. Selbst in den Gemeinden, wo es einen Chor gab, diente dieser nur zur Animation, oder er sang im Call & Response Prinzip mit der Gemeinde.12

Gemeinsames Singen auf langen Tönen, das als “moaning” bezeichnete Improvisieren war Berichten zufolge ohne jegliche musikalische Vorgabe, wurde rhythmisch frei ausgeführt und fing so unvermittelt an, wie es dann nach stundenlangem Zelebrieren auch wieder verebbte.13 Ganz allmählich entwickelten sich aus gemeinsamen Improvisationen feste Melodien.

Lieder entstanden spontan aus der Predigt heraus, indem die Gemeinde dem Prediger mit rhythmischen Zurufen antwortete und sich aus einem zentralen Satz der Predigt ein Wechselgesang formte und zu einem Lied wurde. Dabei zeichnete sich die Gesangsweise des Vorsängers durch starke Verzierungen aus.

Ab 1773 wurde den Afroamerikanern die Gründung von offiziellen “Neger-Kirchen” erlaubt. Die Weißen versprachen sich dadurch eine Trennung von den Sklaven, die bis dahin häufig zu ihren Gottesdiensten gekommen waren.14 Diese Trennung unterstrich die Tatsache, dass das Vorhaben der Weißen, die Sklaven nach ihrem Vorbild zu “zivilieren”, misslungen war.
Zu diesem Zeitpunkt gab es schon eine eigene Musikkultur der schwarzen Christen. Um 1801 wurde erstmals ein Gesangbuch für schwarze Gemeinden veröffentlicht.15
Die Verbreitung der Lieder fand bis dahin nur durch die mündliche Weitergabe statt. Diese Liedkultur aus Afrika, wo eine Notenschrift nicht bekannt war, wurde auch lange Zeit weiter gepflegt, da die meisten Sklaven nicht lesen konnten.

Die Texte der Lieder waren nicht nur Ausdruck des Glaubens, sondern handelten oft in einer zweideutigen Weise von der politischen und sozialen Situation der Sklaven. Dieses sogenannte “double-talk” ermöglichte den Austausch von geheimen Fluchtbotschaften während des Singens bei der Arbeit. Darin wurde die Freiheit im Himmel gleichgesetzt mit politischer Freiheit.16
Nach Leroi Jones waren “die autonomen religiösen Versammlungen christlicher Schwarzer der einzige Bereich in ihrem Leben, in dem sie sich emotional wie politisch so frei wie nur möglich ausdrücken konnten.”17

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die mehrstimmige Form der Negro Spirituals. Aus der afrikanischen Mehrstimmigkeit, die sich auf parallele Linien zur Melodie beschränkte, wurde ein europäisch geprägtes funktionales Harmonieschema. Auch wurde vielen schwarzen Christen alte Kirchengebäude überlassen. Diese waren von von zu groß gewordenen weißen Gemeinden, die sich neue Kirchenhäuser bauten. Die Afroamerikanischen Gemeinden erhielten mit den Gebäuden meistens Instrumente wie Harmonium oder Klavier dazu. Durch die Instrumente bekamen die Gesänge noch größeren Bezug zur europäischen Musizierweise und es wurden erstmals Kirchenlieder von schwarzen Musikern wie Charles A. Tindley komponiert.18

In den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine ideologische und wirtschaftliche Kluft zwischen den amerikanischen Nord- und Südstaaten, die jeden Lebensbereich umfasste. Die größte Streitfrage zwischen ihnen war die Sklaverei. Während die südlichen Agrarstaaten daran festhielten, war für die industriellen Nordstaaten die Abschaffung der Sklaverei aus wirtschaftlichen Gründen unvermeidlich. Der Streit mündete schließlich in den Sezessionskrieg von 1861-1865 und endete mit der Niederlage der Truppen der Südstaaten. Der Kongress erklärte 1865 die Sklaverei in allen amerikanischen Staaten für abgeschafft.

Viele ehemalige Sklaven wurden arbeitslos. Die allgemeine wirtschaftliche Situation verschlechterte sich deutlich durch den Verlust der billigen Arbeitskräfte.19 Zahlreiche Hilfsorganisationen versuchten, den Freigelassenen eine Ausbildung zu ermöglichen und gründeten Schulen und Universitäten. Eine von ihnen war die Fisk University von Nashville, Tennessee. Ihr Gründer George White leitete einen kleinen Chor, in dem er mit den schwarzen Studenten Volkslieder und Negro Spirituals sang. Die “Fisk Jubilee-Singers” hatten mit den konzertant gesungenen Spirituals aus der Sklavenzeit großen Erfolg und so gründeten sich mehrere kleine Gesangsgruppen im Stile der Fisk-Jubilee-Singers.20 Diese Lieder fanden große Verbreitung auch unter der weißen Bevölkerung. Die Leiter der Gruppen, die die Chorarrangements schrieben, waren meistens Weiße. Das führte dazu, dass die charakteristischen Modi der Negro Spirituals in die Richtung der klassischen Musik verändert wurden.

Unterdessen begann eine große Auswanderungswelle aus den ländlichen Gegenden der Südstaaten in die Großstädte. Das hatte zur Folge, dass die Negro Spirituals in den Städten Einzug hielten und mit anderen Formen des Jazz vermischt wurden.

Um 1900 gründeten sich neue sektenartige Religionsgemeinschaften aus einer Bewegung heraus, die den direkten Einfluss des Heiligen Geistes auf den Menschen betonte. Die sogenannten “sanctified churches” oder “storefront churches” wie die “Holy Church of God in Christ” oder die “Pentacostals” veranstalteten Gottesdienste, in denen spontane, geistgegebene Ausdrucksformen im Vordergrund standen.21 Emotionale Rufe, lautes ekstatisches Zungenreden, improvisiertes Singen und ähnliche Merkmale zogen viele Afroamerikaner an. Letztlich entsprach diese Art des Auslebens ihres Glaubens ihren afrikanischen Ursprüngen.

In dieser Periode gab es viele Gesangsgruppen, die sich “quartets” nannten, obwohl sie meistens aus bis zu acht Mitglieder bestanden. Sie sangen vorwiegend Jubilee Songs, Hymns und traditionelle Spirituals. Beispiele dafür waren “The Hummingbirds” oder “The Harmonizing Four”.

Die schwarzen Kirchen versuchten zunächst die Einflüsse des Jazz in ihre Musik zu unterbinden. Sie waren sich der gemeinsamen Wurzeln von Negro Spirituals und anderen Jazzformen bewusst. Jedoch wollte man sich inhaltlich distanzieren vom Jazz, der in Bordellen, Kneipen und Tanzschuppen gespielt wurde.
Doch die Entwicklung war nicht aufzuhalten. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts erhielt der Jazz besonders in den Städten Einzug in die immer größer werdenden Kirchen. Hier ist Thomas A. Dorsey zu nennen, der sich als Bluespianist unter dem Namen “Georgia Tom” einen Namen gemacht hatte und in seiner Kirche in Chicago der musikalische Leiter war. Er komponierte vitale, swingend jazzige Lieder und trug sie mit Chor und Jazzband vor. Der Erfolg war so gewaltig, dass viele Gemeinden diesen Stil übernahmen.22

Mit dem veränderten Sound änderte sich auch der Name der Musik: Da sich die Texte mehr auf das Neue Testament bezogen (es gab keine Identifikation mehr mit dem versklavten Volk Israel) wurde nicht mehr vom Negro Spiritual sondern vom “Gospelsong” gesprochen.23

Es gab im Amerika der 30er Jahre eine Unmenge von Gospelsängern und Gospelgruppen. Die bekannteste Gospelsängerin war Mahalia Jackson, die 1947 mit “Move On Up A Little Higher” einen Kassenhit landete und damit die Verbreitung der Gospelmusik vorantrieb.24

Die Quartets sangen auch in diesem neuen Stil und ließen sich immer mehr von Instrumenten begleiten. Ihre Konzerte waren der Motor zur Verbreitung der Gospelmusik. Das bekannteste Quartet, dass später die Musik auch nach Europa brachte, war das “Golden Gate Quartet”.25

Mit der Gospelmusik verband sich weiterhin politisches Gedankengut, denn die schwarzen Gottesdienste blieben auch in den 50er Jahren ein Ort, in dem sich die Afroamerikaner so frei wie nirgends sonst ausdrücken konnten. Für den Austausch politischer Gedanken und Diskussionen war die Kirche der wichtigste Versammlungsort. Bürgerrechtsbewegungen gründeten sich häufig innerhalb der afroamerikanischen Kirchen, wie die größte Friedensbewegung ab 1955 unter dem Pastor Martin Luther King.26

Heutzutage gibt es die verschiedensten Formen afroamerikanischer Kirchenmusik. Je nach Geschichte und geographischer Lage reicht das Spektrum von Gemeinden, die die Tradition der Negro Spirituals pflegen bis zu Kirchen, die die europäische Musik ganz übernommen haben.
Je nach Region entwickelten sich andere Formen von Gospelmusik in der Synthese mit anderen Musikstilen, beispielsweise der Country- und Dixieland-Musik27 oder in neuester Zeit mit Rap und Hip-Hop-Elementen.

 

1 Lehmann, Theo: Negro Spirituals, Geschichte und Theologie, Berlin 1965, S. 23, Wilson-Dickson, A.: Geistliche Musik. Vom Psalmengesang zum Gospel, Giessen 1994, S. 191
2Ebd., S.191
3 vgl. Dauer, Alfons M.: Jazz. Die Magische Musik, Bremen 1961, S. 26, Kunzler, Martin: Jazz-Lexikon 1 & 2, Reinbek 1988, S. 1056
4 Berendt, Joachim E.: Das große Jazzbuch. 5. überarbeitete Ausgabe, Frankfurt/Main 1982, S. 232
5 Dauer, S.20
6 Ebd., S. 22
7 Ebd.
8 Lehmann, S. 68-74
9Wilson-Dickson, S. 192-193
10 Über die Gründe zur Hinwendung der Neger zum christlichen Glauben, vgl. Lehmann, S. 171-176
11 Wilson-Dickson, S. 192-193
12 James, Dr Willis: Booklet zu: Afro-American Music, A Demonstration Recording, Asch Records (AA 702), ohne Seitenangabe
13 Ebd.
14 Zur Gründung der Negerkirchen vgl. Lehmann, S. 93 – 101
15 Wilson-Dickson, S. 193f.
16 Lehmann, S. 159 -165, 261
17 Kunzler, Martin: Jazz-Lexikon 1 & 2, Reinbek 1988, S. 626
18 Wilson-Dickson, S. 203
19 Wilson-Dickson, S. 197, vgl. auch Lehmann, S. 48 – 52
20 Wilson-Dickson, S. 198-199
21Cooper, Carol & Woods, Lin.: Booklet zu Testify – The Gospel Box, Rhino (R2 75734), S. 13-18
22 Ebd. S. 18-24
23 vgl. Lehmann, S. 118-130, Wilson-Dickson, S. 200f.
24 Kunzler, S. 556f.
25 Cooper & Woods, S 32
26 Polillo, Arrigo: Jazz. Geschichte und Persönlichkeiten, Mailand 1975, S. 216f.
27 Wilson-Dickson, S. 196

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STELLA MARIS – Blaues Oratorium von Helge Burggrabe

Samstag,17. März 2018, 19:00 Uhr, Ohmsteder Kirche

STELLA MARIS (Stern des Meeres) ist eine mehrschichtige Annäherung an die Frauenfiguren Maria und Sophia (Weisheit). Dabei entfaltet sich der Erzählstrang assoziativ entlang des Marienlebens und bietet mit seiner zweiten, universellen Erzählebene der Sophia Raum für weiterführende Reflexionen. Die Musik lebt von der Polarität von Überliefertem und neu Entwickeltem und zitiert unter anderem auch gregorianische Choräle aus Chartres. Sprache und Musik werden visuell weitergeführt durch WasserKlangBilder, die im Dialog von Wasser und musikalischer Schwingung im Augenblick des Konzertes live entstehen. Ein Lichtkonzept unterstützt zudem die Handlung des Oratoriums und schafft neue Raumerlebnisse durch dezent eingesetztes Architekturlicht. Die Uraufführung fand im Jahr 2006 aus Anlass der 1000-Jahr-Feierlichkeiten in der Kathedrale von Chartres statt und wurde vom Fernsehsender ARTE verfilmt. Von Chartres aus war das Werk in den letzten Jahren durch Sakralbauten wie den Kölner Dom, den Kaiserdom Königslutter und die Dresdner Frauenkirche gewandert.
Werkeinführung: am 17.3., 17.30 Uhr im Gemeindehaus

Quelle: Ev. Kirchengemeinde Ohmstede

BENEFIZKONZERT Gospel-Sänger füllen Spendenkasse

Sorgten wie ihre Mitstreiter für beste Stimmung beim Publikum: Die Gospel Souls Ihausen. Bild: Hildburg Lohmüller

WESTERSTEDE Mit gut 30 Gospelliedern boten drei Gospelchöre am vergangenen Sonnabend dem Publikum im nahezu ausverkauften Dannemann-Forum einen musikalischen Leckerbissen. Mit erfrischenden, mitreißenden und sehr lebendigen, aber auch gefühlvollen und zu Herzen gehenden Liedern, die teilweise auch von Solisten vorgetragen oder von der Drumba Augustfehn begleitet wurden, begeisterten über 100 Sängerinnen und Sänger die Zuhörer, die sich mit starkem Beifall für das zweieinhalbstündige Benefizkonzert bedankten.

Zum inzwischen achten Benefiz-Gospelkonzert hatte der Verein Freundeskreis Brustgesundheit eingeladen. Vorsitzender Dr. Michael Hippach begrüßte die Gäste und dankte den Chören für ihr Mitwirken und damit der Unterstützung der präventiven Arbeit im Freundeskreis für Brustgesundheit.

Das Benefizkonzert gestalteten die Happy Voices Aurich unter der Leitung von Enno-Stefan Reichert, der Rasteder Gospel Choir mit Dirigentin Monika Remmert und die Gospel Souls aus Ihausen, die von Björn Harbers dirigiert werden. Abschluss des Konzertes war ein gemeinsamer Auftritt aller Sängerinnen und Sänger der drei Chöre auf der Bühne zum großen Finale. Das Publikum hatte seine Freude an dem musikalischen Feuerwerk, klatschte, sang und wippte gerne mit.

Die Grußworte der Stadt Westerstede überbrachte Bürgermeister Klaus Groß. Den Slogan „Singen hält gesund“ hätten musikmedizinische und musiktherapeutische Forschungsarbeiten als berechtigt anerkannt, und er fügte hinzu: „Musik gilt auch als Sorgenbrecher“.

Vor Beginn des Konzertes und in der Pause gab es reichlich Raum für Gespräche und Informationen über die Aufgaben und Tätigkeiten des Freundeskreises.

Quelle: https://mobil.nwzonline.de/ammerland/kultur/westerstede-benefizkonzert-gospel-saenger-fuellen-spendenkasse_a_50,1,75575380.html

Gospel und Gerechtigkeit

Gospel und Gerechtigkeit – das gehört zusammen

Quelle: Gospel und Gerechtigkeit
Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema traditioneller Gospelmusik. Besonders in den Spirituals, den volkstümlichen Liedern der schwarzen Sklaven Nordamerikas, klingt der Ruf nach Freiheit und Gerechtigkeit: „Nobody knows the trouble I´ve seen“ oder „Let my people go“ sind bekannte Beispiele dafür.

Einige der alten Gospelsongs waren verschlüsselte Wegbeschreibungen für flüchtende Sklaven. Der „Jordan“ war zum Beispiel ein Synonym für den Ohio River, der Grenze zu den Bundesstaaten, in denen die Sklaverei verboten war. Es entstand ein zusammenhängendes Netz von Helfern, Unterkünften und Transportmöglichkeiten, die so genannte „Underground Railroad“. Die Lieder waren eine wichtige Hilfe dabei, diese Informationen unentdeckt weiter zu geben. Musik, Glaube und Handeln sind schon damals ein- und dieselbe Sache gewesen.

Ein Blick ins Repertoire

Die Sklaverei jener Tage gibt es nicht mehr – Ungerechtigkeit und Abhängigkeit sind geblieben. Deshalb hat sich die die moderne Gospelmusik (contemporary Gospel) die Sehnsucht nach Gerechtigkeit erhalten. Benefizkonzerte gehören in das Jahresprogramm vieler Chöre. Und ein Blick in das Repertoire zeigt: Einige Lieder erzählen von der Sehnsucht nach Freiheit und der Rettung aus Gefangenschaft. Von der Hoffnung, dass wir eines Tages die Herausforderungen dieser Welt bewältigen. Von der Dankbarkeit über die unglaubliche Gnade, Freude und Frieden zu erleben. Sie erinnern uns an unsere Verantwortung, die wir haben und durch die wir gefordert sind, unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Frieden und Freiheit wird es nicht geben, solange es Ungerechtigkeit gibt. Es fehlt an Nahrung, an Bildung und fairen Chancen, an gerechter Verteilung von Gewinnen und Belastungen. Jeden Tag, für Milliarden Menschen. Deswegen singen wir diese Lieder.

Die gute Nachricht singen und ernst nehmen

Gospel heißt „Gute Nachricht!“ Deswegen sagen viele Chöre „Gospel ist mehr als Musik!“ – Stimmt! Aber was ist das mehr? Die Nachricht des Gospel lautet: Du bist Gott unendlich wichtig. Er tröstet dich, gibt Dir Kraft für den Alltag und Hoffnung für dein Leben. In Jesus kommt er dir ganz nah. Er ist dein Retter aus Angst und Verzweiflung.

Diese Nachricht verbreitet sich nicht nur mit Worten. Sie strömt aus der Energie der Gospelsongs und der Freude der SängerInnen. Auch im Alltag, wenn wir Verantwortung für die übernehmen, die Hilfe brauchen.

Quelle: Gospel und Gerechtigkeit